Sozialtherapeutische Angebote

Die ersten zwei Wochen nach Aufnahme in die Nachsorgeeinrichtung sind vor allem als Eingewöhnungs- und Orientierungsphase anzusehen. Beurlaubungen sind in dieser Zeit nicht möglich. Für die polizeiliche Anmeldung und die Beantragung des Frankfurt-Passes ist der Klient/In vom Arbeitstraining befreit. Die Aufnahme einer externen Beschäftigung ist nach der Eingewöhnungsphase jederzeit möglich. 


Ziel der Arbeitstherapie ist die Erprobung der Leistungsbereitschaft, der individuellen Fähigkeiten und der Belastbarkeit des Einzelnen. Eine wichtige Voraussetzung für die Eingliederung in den Arbeitsprozess ist die Einhaltung einer Tagesstruktur. Hierbei stehen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im Vordergrund. Durch den oftmals jahrelangen Suchtmittelmissbrauch sollen verlorengegangene Fähigkeiten neu entdeckt bzw. wiedergewonnen werden und das Selbstvertrauen gestärkt werden.


Die Arbeitstherapie ist für alle Klienten/Innen verpflichtend, die keiner regelmäßigen Arbeit und Schulungsmaßnahme nachgehen. In dieser Zeit sind Arztbesuche und Behördengänge nur nach vorheriger Absprache möglich. 

Im Bereich der Arbeitstherapie bieten wir an:

  • Schlosser-, Schreiner-, und Renovierungs- sowie Sanierungsarbeiten 
  • Trockenbau 
  • Gartengestaltung- und pflege 
  • Selbstversorgungstraining 
  • Wasch- und Reinigungsarbeiten 
  • Aquaristik 


Im Verlauf der Nachsorge greifen die Beratungs- und Betreuungsangebote.


Der Klient/In wird anhand des individuellen Hilfeplanes auf den Auszug in die eigene Wohnung, einem Platz im betreuten Wohnen oder in einer anderen Einrichtung zielgerichtet vorbereitet. Die Klienten/Innen werden in die neue Umgebung begleitet, um einen möglichst reibungslosen Übergang in die neue Wohnform zu gewährleisten.