Antragsverfahren 

Die Kostenübernahme erfolgt nach §§53,54 Abs. I SGB XII (Sozialhilfe) in Verbindung mit § 97 SGB XII. Das Vorliegen einer Kostenzusage vor Aufnahme in die Einrichtung ist zwingend erforderlich. Der Antrag auf Kostenübernahme ist von der abgebenden Einrichtung zu stellen. Zur Antragsstellung ist der Integrierte Behandlungs– und Rehabilitationsplan (IBRP), das Formblatt P12 sowie eine fachärztliche Stellungnahme zur Beantragung von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII (Sozialhilfe) beim zuständigen Kostenträger einzureichen.


Der Aufenthalt in unserer Einrichtung ist von dem zuständigen Kostenträger, unter Berücksichtigung der individuellen Erfordernisse und Gegebenheiten des Klienten/In anhängig. 


Jeder Klient/In hat Anspruch auf Barleistungen: Sozialhilfetaschengeld, Kleidergeldpauschale und Verpflegungsgeld. Klienten/Innen die Leistungen vom Jobcenter, dem Rentenversicherungsträger, Unterhatsleistungen o.a. beziehen, müssen diese in voller Höhe an den Kostenträger abtreten. Jeder Klient/Innen wird durch den Kostenträger begutachtet und der entsprechenden Hilfebedarfsgruppe zugeordnet. Klienten/Innen mit einem Arbeitseinkommen müssen einen Teil ihres Einkommens als Kostenbeitrag an den Kostenträger abführen. Ebenso ist Vermögen bis zu dem aktuellen Freibetrag einzusetzen.